DEUTSCHE JAGDZEITUNG - zurück zur Startseite
HOME KONTAKT SITEMAP IMPRESSUM DATENSCHUTZ WIDERRUF AGB FAQ

ANMELDUNG: Abo-Nr.: Passwort:   

SUCHE:   
REVIERNOTIZEN  
NEWSLETTER  
NEWS-ARCHIV  
JAGDPRAXIS  
AUSRÜSTUNG  
WAFFEN &
PATRONEN  
DJZ-TESTREVIER  
DJZ-TV  
AUSBILDUNG  
SEMINARE  
FORUM 
SERVICE  
SHOP  

Sie befinden sich hier: HOME  - STARTSEITE  - Meldungen

Druckversion

Druckversion

11.04.2014

Petition: Wolf ja, aber Aufnahme ins Jagdrecht!

 

wolf Jürgen Weber
Man ist nicht gegen die Wiedereinbürgerung von Wölfen (Foto: Jürgen Weber)

Die Wiedereinbürgerung des Wolfes ist offensichtlich erfolgreich. Gegen eine vertretbare Wolfspopulation in dünn besiedelten Gebieten ist nichts einzuwenden. Die Euphorie von Umwelt- und Naturschutzverbänden wird jedoch von breiten Kreisen der Bevölkerung sehr kritisch gesehen.
 
Aus diesem Grund hat die Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer in Sachsen-Anhalt eine Petition verfasst und bittet um Unterstützung durch Ihre Unterschrift.
 
Der Populationsdruck durch die zunehmende Zahl an Wolfsrudeln führt vor allen Dingen in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zu einer Verunsicherung, hauptsächlich bei Nutztierhaltern u. breiten Kreisen der Jägerschaft. Das absolute Unterschutzstellen der Wölfe kann nicht nachvollzogen werden und es ist nicht hinnehmbar, dass aus Steuergeldern auftretende Schäden beglichen werden.
 
Die Verbreitung der Wölfe in dicht besiedelte Regionen scheint programmiert. Niemand kann heute sagen, wie das Verhalten der Wolfsrudel oder auch von Einzeltieren in diesen Gebieten geprägt wird.
 
Der Eingriff durch die Wölfe in die Schalenwildbestände wird von den Jagdausübungsberechtigten und vor allen Dingen den Jagdrechtsinhabern sehr kritisch gesehen. Das Sozialverhalten der Schalenwildarten, wie Rot-, Muffel-, Damwild verändert sich zunehmend. Es kommt zu Großrudelbildung. Die Auswirkungen zeigen sich in zunehmendem Maße durch den Anstieg der Wildschäden im Wald und in den Feldern. Auch der Einfluss des Luchses auf die Schalenwildbestände, besonders auf das Muffelwild im Harz, zeigt die gleichen Symptome. Dies sind Bestandsreduzierung, Großrudelbildung und völlig neue Verhaltensmuster zur Lammzeit.
 
Die Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer in Sachsen-Anhalt ist nicht gegen die Wiedereinbürgerung von Wölfen und Luchsen. Sie warnt aber vor einer unkontrollierten Ausbreitung dieser Arten und fordert deshalb die Aufhebung des Schutzstatus des Wolfes und eine kontrollierte Bejagung der Wölfe und des Luchses.
 
Es ist bekannt, dass in den skandinavischen Ländern, im Baltikum, in Polen und auch in Russland der Wolf gezielt bejagt werden kann und auch die Bestände beim Luchs durch Fang oder Bejagung mit der Waffe reguliert werden.
 
Bisher wurden kritische Stimmen aus Bürgerinitiativen, aus der Jägerschaft, der Bodeneigentümer und den Bauernverbänden nicht ernst genommen oder schlicht und ergreifend bewusst überhört. Eine Regulierung der so genannten Neozoen beziehungsweise wieder eingebürgerten Wildarten erscheint zwingend notwendig.
 
Karl-Friedrich Kaufmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer in Sachsen-Anhalt, bittet um Unterstützung der Petition. Eine Excel-Tabelle zum Herunterladen, Ausdrucken, Ausfüllen und Abschicken finden Sie hier…
 
Einsendung der Unterschriftenlisten bis 30. Juni 2014 an:
Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer in Sachsen-Anhalt, Jägerstraße 23, 38820 Halberstadt, Tel.: 03941-442170, Fax: 03941-567273, E-Mail: ag-jagd10@gmx.net

 



JETZT IM HANDEL:
001_001_TItel_DJZ_0716_Farbe.jpg
Inhalt »

HIER BESTELLEN

NÄCHSTES HEFT:
ab 27.07.2016 im Handel

ABONNIEREN

INSERIEREN

ONLINE WERBEN

ANZEIGEN-SUCHE

MEDIADATEN

Paul Parey Zeitschriftenverlag
Im Paul Parey Zeitschriftenverlag erscheinen:  
Wild und Hund Wild und Hund Exklusiv Wilde Hunde Deutsche Jagdzeitung Jagen weltweit Hunting World Wide Keyler Fisch und Fang Raubfisch