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Für ein paar Euro

Nur drei Stunden Arbeit und die Fährtenschuhe stehen zum Einsatz bereit. In der Praxis ausgiebig getestet und allen Anforderungen gewachsen – Fährtenschuhe selbst gemacht für wenig Geld.

Von Hans-Joachim Duderstaedt

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Fährtenschuh
Durch das eingebaute Schwarnier läuft man in dem Fährtenschuh sehr bequem, und das auch am Hang.

In den vergangenen beiden Heften haben wir eingehend über die Einarbeitung und den Umgang mit dem Fährtenschuh berichtet. Um Hunde auf der Wundfährte kranken Schalenwildes einzuarbeiten ist der Fährtenschuh dabei aus meiner Sicht das Hilfsmittel schlechthin, um die künstlichen Übungsfährten so naturnah wie möglich zu gestalten.

Welche Ansprüche sind an einen Fährtenschuh zu stellen und wie kann man ihn selbst bauen? Mir bekannte Fährtenschuhe haben die Nachteile, dass

  • längere Wegstrecken mit einteiligen Fährtenschuhen ohne Gelenk nur äußerst unbequem zu laufen sind

  • die verwandten Materialien (Holzrahmen) einem hohen Verschleiß unterliegen

  • diese einen hohen Eigengeruch haben

  • eingeklemmte Schalen häufig verloren gehen

  • die Verwendung unterschiedlich großer Schalen, bzw. Laufgrößen (Sau - Hirsch) nicht immer möglich ist.

    Es gibt im Handel Fährtenschuh-Modelle, die den gewünschten Anforderungen gerecht werden. Sie sind jedoch nicht gerade preiswert und für meinen Geschmack vom Gehverhalten, besonders bei Strecken von über einem Kilometer, geradezu ein Klotz am Bein.

    Das Modell, das ich hier vorstelle, entspricht den gewünschten praktischen Anforderungen. Es wird besonderer Wert auf komfortables, müheloses Gehen und eine lange Lebensdauer sowie eine besonders hohe Funktionalität gelegt. Die verwandte Metallsohle ist unverwüstlich, gibt ein Minimum an Eigengeruch ab und ist leicht zu reinigen. Durch das eingebaute Scharnier wird der Schuh in Vorder- und Hinterschuh geteilt, was ein Abrollen des Fußes ermöglicht. Roboterhaftes, schnell ermüdendes Laufen entfällt.

    Mit etwas handwerklichem Geschick ist das Paar Fährtenschuhe in drei Stunden gebaut. Das Material ist im Baumarkt für wenige Euro zu haben und schont das Portmonee. Was wird an Material und Werkzeug zum Bau gebraucht?

    Foto: Hans-Joachim Duderstaedt

    F

  • A

    Material
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    Bilder
    1: Nach den Maßen der Skizze wird der Schuh auf dem Blech angezeichnet. 2: Vorder- und Hinterschuh werden mit der Flex ausgeschnitten. 3: Als Rahmen wird ein Bandeisen angeschweißt. 4: Ecken und Kanten mit der Flex rundschleifen. 5: Vorder- und Hinterschuh 6: Jetzt wird das Schnarnier angepasst
    7: Anschweißen der Stehbolzen. 8: In leuchtender, wetterfester Farbe wird der Schuh angesprüht. 9: Für die Klemmzurr-Gurte werden die Nietlöcher am Bandeisen-Rahmen angebohrt. 10: Die Schalen - hier eines 35-Kilo-Überläufers - werden eingesetzt und mit dem Flacheisen fixiert. Fährtenschuh Maße
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