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Komfortabel über Feldwege

Der Honda CR-V gehört zu den Allrad-Fahrzeugen, die dem Fahrer Denken und Stress weitgehend abnehmen sollen. Automatisch schaltet die Hinterachse bei Schlupf der Vorderräder zu, eine Untersetzung oder manuelle Sperren gibt es nicht und die Schaltautomatik erspart die Bewegung des linken Fußes.

Von Peter Brade

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Honda CR-V

Soweit das positive Konzept, das hinter dem CR-V steht. Dass eine Automatik bei Geländefahrten sehr gut ist und sich eine fehlende Untersetzung so eher verschmerzen lässt, bewies der Honda. Die automatische Zuschaltung der Hinterräder ließ allerdings zu wünschen übrig.

Wenn alles funktionierte, war zumindest eine Verzögerung bis zur Zuschaltung zu spüren. Die Kraftverteilung war aber in verschiedenen Situationen nicht optimal und durch fehlende Sperren wurde die Kraft dann doch an das eifrig durchdrehende Rad geleitet. Ergebnis: Stillstand. Nur mit Schwung konnten schräg angefahrene Hänge, vor denen sich noch ein kleiner Graben befand überhaupt erklommen werden.

Der Honda CR-V ist dennoch kein schlechtes Auto. Das Fahrwerk ist äußerst komfortabel und üble Wege meistert es hervorragend. Fast kann man den Honda wie mit einem amerikanischen Nobel-Allrad “kreuzen”. Nur der Hubraum fehlt dem Triebwerk, und um aus den 150 PS ausreichend Drehmoment zu holen, sind hohe Drehzahlen erforderlich.

Der Innenraum ist großzügig und der CR-V gehört zu den wenigen Fahrzeugen dieser Klasse, bei denen die Fondpassagiere nicht über mangelnde Beinfreiheit klagen müssen. Durchdachte Details wie die herunterklappbare Mittelkonsole, die wie ein Steuerknüppel zu bedienende Handbremse, die leise Zentralverriegelung und der flache Innenboden werten den CR-V auf.

Der Honda ist eher ein Soft-Allrad, der schön aussieht und seine Passagiere komfortabel und sicher chauffiert. Gegenüber einem Normalkombi hat er durch die Bodenfreiheit von 20 Zentimeter Reserven. Diese sollte man aber besser nicht in felsigem Gebiet austesten. Auspufftopf und Tank schützendende Rohrrahmen sind nicht für stärkere mechanische Attacken ausgelegt.

Ein edles Auto mit sehr guter Straßen- und Feldwegetauglichkeit. Ähnlich sind der teurere Toyota RAV 4 oder der Mitsubishi Pinin, die nicht soviel Platz im Innenraum bieten, aber über ein effizientere Allradsysteme verfügen.

Foto: Peter Brade

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